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Keltische Musik in einem dicht gedrängtem Festival-Programm bietet Schottlands Celtic Connections Festival, das vom 16. Januar bis 3. Februar zum 15. Mal in Glasgow über zahlreiche Bühnen geht. Celtic Connections gilt nach Angaben des Schottischen Fremdenverkehrsamts als das Top-Festival keltischer Kultur Großbritanniens und gleichzeitig eines der größten Wintermusikfestivals seiner Art.
Über 300 Veranstaltungen finden innerhalb von 19 Tagen an 14 Orten in Glasgow statt. Zum Festival gehören Konzerte, traditionelle Tanzveranstaltungen, Ceilidhs genannt, Vorträge und Workshops. Zahlreiche Angebote sind kostenlos.
Den Auftakt zum Festival 2008 machen Common Ground. Für einen Abend wird der Fiedler John McCusker zum musikalischen Direktor der Band. Als Gast ist unter anderen Karine Polwart dabei, eine der bekanntesten Folkkünstlerinnen Schottlands.
Glasgows Ruf als Wiege des Indie-Rock hat das Programm diesmal stärker als sonst beeinflusst. Bei Celtic Connections treten schottische Newcomer ebenso auf wie Publikumsfavoriten. Das Festival will musikalische Genres verbinden. Auch in diesem Jahr kommen also Weltmusik-Acts wie Trilok Gurtu und das Arke String Quartett, Fanfare Ciocarlia und La Banda Europa nach Glasgow.
Traditionelle schottische Künstler sind ein weiterer wichtiger Programmteil. Namen wie Shooglenifty und Capercaillie dürfen nicht fehlen. Einige der Künstler geben auch ein Sonderkonzert, das sich dem gälischen Erbe der Äußeren Hebriden widmet.